Sartre und Simone

Wenn mir langweilig wird, dann entstehen in meinem Kopf die merkwürdigsten Ideen. Manchmal will ich dann losziehen, eine alte Kommodo kaufen, sie abschleifen und wieder auf Vordermann bringen. Von dem technischen Aspekt habe ich dabei keinerlei Ahnung. Ich stelle mir durchaus vor, dass es anstrengend ist, so ein hölzernes von Hand abzuschleifen. Und es entsteht dabei sicherlich viel Dreck. Aber manchmal fand ich solche Ideee schlichtweg genial.

Eine meiner fixen Ideen war es, Sartres gesammelte Werke zu lesen.

Ich besuchte also den Hausfreund meines Vertrauens und fragte nach Sartres gesammelten Werken. Natürlich hatte er sie. Zu meiner großen Enttäuschung besaß er allerdings keine persönlichen Aufzeichnungen des großen Philosophen. Keine Briefe keine Tagebuchbände. Nichts. Ganz schlecht.

Aber immerhin gab es  “Die Wand“, “Das Zimmer“, “Herostrat” und “Intimität“.

Aber zum Glück gibt es ja so viele wunderbare kleine Buchläden in Berlin in denen man immer wieder das eine oder andere Schätzchen finden kann. Sowie die Werke von Henry Miller. Aber das ist eine andere Geschichte.

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